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Rückblick auf Reisemomente

Gestern Sonntag sind wir am Nachmittag in UB angekommen.
Wir konnten die Fahrzeuge und das Material unserem Vermieter Drive-Mongolia ohne grosse Probleme zurückgeben. Nun hatten wir auch Zeit etwas zurückzulehnen und einige Teile der phantastischen Reise Revue passieren zu lassen.
Sightseeing im Black Market und der Seoul Street

Data September 2024
Heutiges Ziel, Route :      von UlaanBataar Zolo Hotel zur City

 Tagesbeginn :  09:00    Gesamtfahrt, Track  10 km
 Einsatzdauer h :  4h:00m    Fahrtdauer Std:  0h:30m
 Average Speed :   20 km/h    Treibstoff lt/100km:   15,00
 Temperaturen °C :   min/max    11° / 10°  Nacht 7°
 Wetter :     9 Schön , teilw. bewölkt
 Sunrise / Sunset :      06:32 / 19:01
 Höhen ü.M. von - bis  / Camp     1300 - 1350 müM / 1300
Koordinaten Camp :     47.908,106.899 Tracking Siehe >
Ort am Abend :     UlaanBataar Zolo Hotel
Crew Stimmung : von 1 - 10   10 guter Dinge, Rückblick

 Nächstes Ziel, Route :    UlaanBataar Zolo Hotel, Shopping


Reisebericht

Ausschlafen und packen für die Rückreise.
Das Hauptproblem ist dass wir das Gepäckgewicht auf alle Teilnehmer gut zu verteilen haben. Wir haben 30kg und Handgepäck zur Verfügung, jeder hat aber sicher über 40kg mit der ganzen Ausrüstung die wir für die Kommunikation, Navigation, Sicherheit und Elektropower mitnahmen.

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Gestern Abend haben wir über die vielen wahnsinnigen Momente gesprochen.
Alle waren sich einig, dass unsere Camps in der puren Natur wohl nicht so komfortabel wie mit einem Camper gewesen sind, aber sehr zweckdienlich.
Das Übernachten ganz alleine in der Natur und unter dem freien Sternenhimmel ist grandios. Trotzdem die Sternenbilder die gleichen sind wie in Europa, war die Sichtbarkeit wegen der fehlenden Lichtverschmutzung wahnsinnig. Die Milchstrasse war während der Neumondphase fast so stark sichtbar wie in Australien oder der südlichen Hemisphäre.

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Wir haben beim Campieren einen ersten Windschutz mit unseren Fahrzeugen eine „Wagenburg“ aufgebaut und darin das 6x3m Twin Peak Zelt von Naturhike eingebettet.
Wir konnten die Autos auch als Anker nutzen und das Zelt rundherum fixieren. Damit wir weniger Staub und Sand in der Wohnstube hatten, wurde Blachen über den Boden gelegt. Kurt hat in weiser Voraussicht zuhause Spezialheringe aus zu einem U abgebogenen und angespitzten Armierungseisen hergestellt. Diese waren super und haben allen noch so starken Winden und Stürmen getrotzt.

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Thuri hat jeweils die Stühle und Tische zusammengestellt.
Je nach Wetter haben wir den Apéro unter freien Himmel oder auch im windgeschützten Zelt genommen. Jürg und Hansruedi haben im Auto gekocht. Das Lob über das jeweils super gewürzte Menü war jedes Mal wirklich ehrlich gemeint. Das Zelt war auch Schreibbüro von Werner und Marcel. Wir hatten eine Deckenbeleuchtung und eine 10m lange 220 Volt Leitung für das Aufladen der Computer und Funkgeräte.

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Die zwei 600 Watt Spannungswandler in den 2 Toyotas haben gute Dienste geleistet.
Wir konnten das natürlich nur machen, weil die Fahrzeugausrüstung aus 2 Batterien bestand, damit hatten wir Gewähr dass die Anlasserbatterie nicht leergesaugt wurde. Wir brauchten jede Nacht viel Strom für unsere Berichte, das Laden aller Geräte, Licht und Kühlbox. Wir hatten nie ein Problem mit der 90Ah Batterie.

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Am Abend kühlt die Luft sich schnell ab. Da hat das Zelt einen geschützten Ort geboten.
Es ist auch wichtig, dass man zusammensitzen und die Erlebnisse austauschen kann. Es ist auch notwendig, dass man sich mit dem ganzen Team besprechen und hie und da auch etwas Dampf ablassen konnte.

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Das Schlafen zu zweit im engen Dachzelt auf dem Auto war schon gewöhnungsbedürftig.
Beim nicht zu verhindernden Schnarchen war die notwendige Nachtruhe eben etwas gestört, war aber nachweislich nicht gesundheitsgefährdend. Jörg zog es vor unten auf einer schmalen Bank im Auto zu liegen. Thuri und Kurt haben den Schafsack in der Wohnstube im Zelt auf dem Boden mit 3m Breite ausgelegt. An der frischen Luft hat es hier nicht gefehlt.

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Zu einem Camp gehört neben dem WC auch die Entsorgung des Abfalles. Mit der Schaufel ein Loch graben ist kein Problem, aber nur bedingt ideal.
Wir konnten 2-mal unser gesammelten Abfall in einem Dorf entsorgen. Was allerdings mit diesem Material passiert, konnten wir nicht nachverfolgen. Sonst verbrannten wir unseren Abfall in einem ausgegrabenen Loch das wir wieder sauber zugedeckt haben. Sicher nicht ideal, aber ganz sicher besser, als wenn Plastik und Papier wie in den Dörfern vom Wind verblasen wird und dann mit den Tieren in Kontakt kommt. Die Mongolen sind bezüglich Umwelt noch zu wenig sensibilisiert. Man sieht überall Wodkaflaschen, Plastik und Alu-Dosen rumliegen.

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Werni und Marcel haben am Morgen im Hotel noch Berichte geschrieben und die anderen sind mit dem Taxi zum grossen Schwarzmarkt gefahren. Dort kann man alles kaufen. Ersatzteile für Fahrzeuge und Haushalt. Werni und Marcel haben sich beim naheliegenden Bahnhof die Beine vertreten und die alten chinesischen Loks bestaunt. Beim Flanieren im Zentrum hat man viele Kuriositäten gesehen.
Siehe Bericht #34.

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Das gemeinsame Nachtessen in UB wurde einmal mehr genossen.
Die Mongolen präsentieren das Essen immer mit viel Geschmack, einfach, herzhaft und ohne Schnick-Schnack. In wenigen Fällen gibt es auch ein Messer.
Das mongolische Bier können wir nur empfehlen.

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Technik

Keine Fahrzeuge, keine Sorgen.

Gesundheit

Alle sind gesund und beklagen sich nicht über Kopfweh. Der rote italienische Wein war gestern Abend wirklich hervorragend.

Camp    47.908,106.899 
C+ 09.2024/ml-wb