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Summary

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Umplanung der Routen

Wegen der regnerischen Wetterverhältnisse und Autoproblemen müssen wir die drei tägige Reise zurück nach Ulan Bator anstatt durch das Hinterland auf die asphaltierten Strasse direkt nach UlaanBataar umplanen.
Beim Zwischenstopp in Mandalgobi war es mühsam um eine Unterkunft zu finden. Es war definitiv zu nass und zu kalt zum Campen.

Data 13.09.2024
Heutiges Ziel, Route :      von Dalandsadgad über Tsogt nach Mandalgobi

 Tagesbeginn :  08:00    Gesamtfahrt, Track  310 km
 Einsatzdauer h :  6h:30m    Fahrtdauer Std:  4h:10m
 Average Speed :   60 km/h    Treibstoff lt/100km:   16,50
 Temperaturen °C :   min/max    9° / 17°  Nacht 7°
 Wetter :      6 Bewölkt, Regen, Windig
 Sunrise / Sunset :      06:42 / 19:21
 Höhen ü.M. von - bis  / Camp     1400 - 1650 müM / 1450
Koordinaten Camp :     45.768,106.275  Tracking Siehe >
Ort am Abend :     Hotel Gobi in Mandalgobi
Crew Stimmung : von 1 - 10   9 Sorgen wegen den Autos

 Nächstes Ziel, Route :    Mandalgobi - Dschingis Khaan

 


Reisebericht

Am Morgen regnete es immer noch leicht. Es fühlte sich bei 7 Grad recht kühl an.
Die grosse Frage war, ob wir die dreitägige Reise Offroad durch das wunderschöne Hinterland durchführen können. Die aktuellen Strassenverhältnisse können wir nicht genau beurteilen.
Wenn es in der Wüste nass ist dann kann eine solche Route plötzlich sehr hohe Anforderungen stellen. Das Wasser kann in diesem Boden nicht sehr gut versickern. Der extrem feine Sand und Staub verdichtet den Boden und bei Regen gibt es daraus tiefen Schlamm. Das aufgestaute Regenwasser war auch in Dalandsadgad immer noch in grossen Lachen vorhanden.

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Im Weiteren ist das Fahrzeug von Thuri und Kurt von diversen Defekten geplagt. Der Dachträger ist lose und wir haben Lösungen gesucht, ob man das Gewicht auf dem Dach reduzieren könnte.
Das grosse Reserverad können wir aus Platzproblemen nicht gut im Fahrzeug verstauen und festzurren. Beim Anlassen kommt viel Rauch hinten raus, da scheint auch noch die Zylinderkopfdichtung den Geist aufzugeben. Dass die Beifahrertüre kaum mehr auf geht und der Fensterheber nicht mehr funktioniert sind noch Kleinigkeiten.

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Sollten wir stecken bleiben oder viel Zeit verlieren, dann müssen wir irgendwo campieren. Die nasskalte Temperatur ist ein Element, der Dreck am Material ein anderer Aspekt, welchen wir berücksichtigen müssen.
Das Hauptargument nicht diese einmalige Gegend zu besuchen, war der bedeckte Himmel. Wenn Licht und Sonne fehlt, sieht man die ganze Pracht der Landschaften und Canyon‘s nicht mehr.

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Schweren Herzen haben wir beschlossen, die doofe Teerstrasse zu nutzen und relativ zügig Richtung Norden zu fahren.
Wir wollen in Mandalgobi einen Nightstop einbauen und dort die Autos waschen. Damit haben wir in UlaanBataar etwas mehr Zeit, um noch etwas Kulturelles anzuschauen.
Soviel Verkehr wie Unterwegs hatten wir schon lange nicht mehr. Die Strassen haben von den schweren Lastern viele kleinere und grössere Löcher. Wir haben in Tsogt einen Mittagstop eingelegt und die grossen Laster, welche in den Süden in die Mienen fahren begutachtet.

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Wir waren sehr beeindruckt von den riesigen Reifen für die Mienen-Fahrzeuge mit einem Durchmesser von über 3.5 Meter. Die Pneu-Breite war mehr als ein Meter.

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Mandalgobi unser Übernachtungsort, ist eine Kleinstadt und hat ein grosses Stadium. Am Wochenende findet hier ein grosser Sportanlass mit Feuerwerk statt. Die wenigen funktionierenden Hotels waren deshalb ausgebucht.

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Wir fanden mit Mühe eine Bruchbude mit dem schönen Namen Gobi Hotel. Stinkig und dunkel ist der Eingang und das Treppenhaus. Überhaupt kein Anzeichen, dass hier ein bewohnbares Hotel sein kann. Mit lauten „Halli hallo“- Rufen ist dann jemand erschienen und hat uns die ‚Gemächer‘ gezeigt. Zuerst war ich 100%- ig überzeugt, dass wir hier sicher nicht übermachten. Also suchten wir im ganzen Kaff eine passablere Unterkunft.

In der Not frisst der Teufel auch Fliegen. Da wir kein anderes verfügbares Hotel fanden waren die Zimmer plötzlich akzeptabel. Die Betten haben als Lattenrost eine durchgehende Holzdiele und eine knallharte 3 cm starke Matratze.
Die Bettwäsche war aber sauber. Mit dem Fenster öffnen wurde der abgestandene Rauch ausgetauscht. Man hatte kaltes und laufendes Wasser und ein WC mit Spühlung im Zimmer, das ist doch komfortabel. Eine Gemeinschafts-Dusche steht im Eingangsbereich zur Verfügung.
Beim Verhandeln mit dem Hotel kam ein Mann und übersetzte in Englische. „Ahri“ war sehr initiativ und hilfsbereit. Er hat uns auch geholfen, ein Restaurant zu finden. Das Suchen eines Restaurants ist gleich schwierig wie ein Hotel. Man kann die Mongolischen Schriften und Zeichen an den Häusern nicht lesen und entziffern.

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Ahri ist Priester und Coach und hat Werner noch seine Schule und Lehrer gezeigt. Man spielt im Schulhaus Basketball und Volleyball.
In diesem Dorf ist man eigentlich sehr offen und hilfsbereit. Ganz im Gegenteil zu Gurvantes, nahe der Chinesischen Grenze, wo die Leute extrem verschlossen und träge waren. Werner musste mit der old School Volley Team in der Gym Hall posieren.

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Die Schule hat 10 Jahrgänge und viele Klassen. die Schüler haben alle ein Mobile und wissen genau wie man damit umgeht. Sie kennen alle den Google Translator und lernen fleissig english.

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Direkt neben dem „Hotel Gobi“ hatte es eine Auto Waschanlage. Für 12 Franken konnten wir die Autos reinigen lassen. Nicht nur aussen waschen, sondern auch innen feucht entstauben. Für ein Fahrzeug braucht man rund 2 Stunden. Eine gute Gelegenheit für Marcel im Hotel den heutigen Bericht zu schreiben.

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Technik

Die die Halterung der Auto-Batterie vom Kurt hat eine Schraube verloren. Die Batterie ist somit nicht mehr befestigt. Hansruedi hat im Motorenraum an irgend einer andere Halterung eine Schraube „ausgeliehen“.
Mit dieser Bastel-Konstruktion werden wir auf der Teerstrasse Ulan Bator sicher problemlos erreichen. Der Rauch beim Anlassen ist ein schlechtes Zeichen, sieht nicht nach Friedenspfeife aus….

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Gesundheit

Am Abend gabs noch Feuerwerk vom grossen Stadionanlass,.
Alle sind erstaunlicherweise immer noch gesund.

Camp    45.768,106.275 
C+ 09.2024/ml-wb