Sanddünen in der Gobi
Der heutige Höhepunkt waren die Sanddünen von Khongor Els . Ein 200 Km langes Sanddünenband mit bis zu 200 m hohen Sanddünen verzieren die sonst öde Landschaft.
Nach dem Morgenessen wurde nochmals eingekauft. Bier wollte man keines verkaufen, weil es heute offensichtlich in der Mongolei keinen Alkohol gibt. Die Mongolen sind keine Frühaufsteher, am Morgen ist alles ruhig.
Data 11.09.2024
Heutiges Ziel, Route : von Gurvantes - Sevrai nach Khongor Els
| Tagesbeginn : | 08:30 | Gesamtfahrt, Track | 180 km | |
| Einsatzdauer h : | 6h:30m | Fahrtdauer Std: | 4h:30m | |
| Average Speed : | 45 km/h | Treibstoff lt/100km: | 16,50 | |
| Temperaturen °C : | min/max | 14° / 22° Nacht 12° | ||
| Wetter : | 9 Schön, teilweise bwölkt | |||
| Sunrise / Sunset : | 06:41 / 19:25 | |||
| Höhen ü.M. von - bis | / Camp | 1100 - 1900 müM / 1400 | ||
| Koordinaten Camp : | 43.795,102.192 Tracking Siehe > | |||
| Ort am Abend : | Biwak in KhongorEls an Lagune | |||
| Crew Stimmung : | von 1 - 10 | 9 letzer Biwaktag | ||
Nächstes Ziel, Route : Khongor Els - Darlandzadgad
Reisebericht
Wir haben nochmals ein Camp geplant, dazu braucht es noch Esswaren.
Die Kochcrew macht die Einkäufe. Da die Mongolen keine Frühaufsteher sind öffnen die Läden erst um 9:00. Für Brot muss man bis gegen 10:00 warten.
Heute wird kein Alkohol, Bier oder Wein verkauft.


Werni hat noch die Fotos vom Vortag für den Versand bearbeitet.
Vom ganzen Team werden täglich sicher weit über 200 Fotos, etliche Videos, Drohnenaufnahmen und Auto-Livecam produziert.
Diese Aufnahmen müssen zuerst alle einmal gesichtet werden. Dann muss der passende Text und das Thema angepasst werden. Nach der Auswahl der Bilder müssen diese auf das Format der Homepage angepasst werden. Damit man die Bilder mit dem Satelliten versenden kann, muss man noch die Grösse reduzieren. Diese Arbeit ist zeitaufwendig und wird primär am Abend erstellt, wenn man bereits ziemlich ermüdet ist, und am frühen Morgen fertiggestellt.

Auf der Fahrt nach Sevrei über holperige Strasse und Dünen zu erreichen wir etwa halbwegs einen ausgetrockneten Salzsee mit einer stillgelegten Fabrik.


Hier wurde früher Bor abgebaut. Eigebettet in die flache Dünenlandschaft ergeben sich interessante Bilder von oben.

Sevrei eine kleine Stadt auf fast 2000m Höhe erreichen wir nach etwa 120 km über mühsame Strassen, dazu brauchen wir fast 3 Std. Eine neie Strasse wird zwar gebaut aber wir sind noch zu früh hier…..


Nach weiteren 100 Km erreichten wir die rund 200 km lange Sanddünen im Gebiet von Khongor Els. Die Dünendurchfahrt führt in den Khongor Els Nationalpark. Hier sind die höchsten Dünen gegen 200 m hoch.

Wasser kommt aus dem Boden und wird zu einem kleinen Fluss. Das Gebiet liegt in einem Nationalpark und es hat unzählige Ger-Camps hier. Die Touristen werden auf Kamelen zu den Dünen geritten. Viele klettern die hohen Dünen hinauf um mit den Sandschlitten hinunterzurodeln.


Auf der Nordseite der Düne ist ein fliessender Wasserlauf der aus dem Boden quellt und irgendwann wieder versickert. An einer dieser Wasserstellen haben wir unser Camp aufgebaut.

Technik
Die von den Mongolen reparierte Befestigung der Stossdämpfer hat den gestrigen Tag überlebt. Am heutigen Abend war vom eingebauten Gummi aber nichts mehr zu sehen. Also hat Hansruedi die gestern gekauften Gummipuffer gewechselt.

Gesundheit
Alle sind gesund und Thuri hat das vor einer Woche verlorene Mobile im Auto wieder gefunden.
Camp 43.795,102.192
C+ 09.2024/ml-wb



