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Summary

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Sandsturm in der Gobi

Am Morgen früh weckt uns ein starker Windsturm, da braute sich was zusammen.
Um die Mittagszeit sind alle drei Fahrzeuge wieder zusammen. Die Erleichterung war gross.
Am Nachmittag besuchten wir die absoluten Highlights der Region unter schwersten Bedingungen. Ein gewaltiger Sandsturm hat die Tracks und Spuren unersichtlich gemacht.
Das hügelige Gelände verlangte grösste Anforderungen an das Fahrkönnen.

Data 08.09.2024
Heutiges Ziel, Route :      von Oase1 zur Sphinx und nach KhermesRocks Gobi

 Tagesbeginn :  08:00   Gesamtfahrt, Track 255/125 km
 Einsatzdauer h :  7h:30m    Fahrtdauer Std: 7h/5h:30m
 Average Speed :   40 km/h    Treibstoff lt/100km:   16,50
 Temperaturen °C :   min/max   14° / 26°  Nacht 12°
 Wetter :     6 Sandsturm, Schön, Sandsturm, Gewölk
 Sunrise / Sunset :     06:17 / 19:26
 Höhen ü.M. von - bis  / Camp     2200 - 2770 müM / 2110
Koordinaten Camp :     43.473,99.835    Tracking Siehe >
Ort am Abend :     Biwak Camp Khermes Rocks
Crew Stimmung : von 1 - 10   9 Zerzaust vom Sandsturm

 Nächstes Ziel, Route :    Khermes Rocks Fusswanderungen

 


Reisebericht

Gestern Abend spät haben wir via GPS-Tracker von Doris die Meldung erhalten, dass sie Jörg erreicht hat und die Meldung weitergeleitet hat. Somit ist klar, dass die zwei Fahrzeuge nach Shinejist zurückgekehrt sind.
Das Fahrzeug von Kurt und Thuri hatte bei der Speisung der Funkgeräte und GPS einen Wackelkontakt. Wir haben im Nachhinein erfahren, dass dieses Fahrzeug nach den Drohnenaufnahmen schnell losgefahren ist und von Jörg nicht mehr mit dem Funk erreicht und allarmiert werden konnte um zu melden dass sie auf dem falschen Weg sind. Sie sind rund 50 Km weit falsch gefahren, bis Jörg und Hansruedi sie in halsbrecherischer Fahrt eingeholt hatten. Als sie zum Ausgangspunkt wieder zurückgekehrt sind, waren Marcel und Werni schön längst über alle Berge Richtung Ziel. Sie sind weitergefahren weil man angenommen hat, dass Jörg wahrscheinlich die ‚Blaue‘ Route wählt und zum Ziel kommt.

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Jörg, Hansruedi, Kurt und Thuri erreichten Shinejist erst am Abend und fanden eine Unterkunft im Dorf zum Übernachten, quasi ein privates Hotel mit Betten und Handwaschbecken.
Werner und Marcel übernachteten 100 Km weiter, ganz alleine in der Nähe einer Oase, wo nichts vorhanden war als ein paar grössere Büsche.
Die Temperatur am Abend und in der Nacht war hoch und der Schlafsack wurde nicht gebraucht. Wir sind nur noch auf 850 m Höhe.

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Beim Aufstehen blies der Wind stark und wirbelte den Sand so auf, dass der Horizont sich in Nebel auflöste. Unter diesen Umständen das Rad zu wechseln war nicht lässig.
Also sitzen Werner und Marcel im schützenden Auto und haben „Büroarbeit“ mit Fotos bearbeiten und Berichte schreiben vorgezogen.

Um 12:30 Uhr trafen die zwei anderen Fahrzeuge am Zielpunkt ein.
Ein freudiges „halli-halllo“. So richtig wohl war es bei dieser Übung niemanden und man ist froh, dass das ganze Team wieder zusammen ist. Die Gründe analysieren und Lehren aus der Übung zu ziehen war natürlich das Thema beim Mittagessen.

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Der Windsturm wurde stärker und artete in einen Sandsturm aus, zum Glück fahren wir nach GPS.

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Die Zufahrt zur Sphinx war schon im Grundsatz durch die vielen kleine Sanddünen und Bachbette anspruchsvoll und dann kam noch der aufgewirbelte Sand dazu.
Wir wollten mit einer Abkürzung etwas Zeit sparen und haben uns mit Schritttempo dem Ziel genähert.

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Marcel war teilwiese zu Fuss unterwegs um passable Stellen herauszufinden.
Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Unglaublich noch 5 Km vorher waren wir im Sandsturm und jetzt in den geschützten Tälern war heller Himmel und gute Sicht.

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Der Besuch des Sphinx Rock war wirklich eindrücklich. Die Felsformationen aus Sandstein mit festeren und weicheren Schichten zaubern eigenartige Formen in die Landschaft.

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Die Weiterfahrt zum Nachtcamp war noch etwa gut 50 Km.
Zuerst führte die Strecke über die weitverzweigten Bergrücken die teilweise ganz schmal sind.

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So kommen wir wieder in die grosse Gobi-Ebene . Kaum hatten wir die Berge verlassen kam der Sandsturm wieder auf. Die Spuren waren kaum mehr erkennbar und nur mit Mutmassungen wahrnehmbar.
Damir wir uns im Konvoy nicht verlieren, sind wir im Abstand von 50 m mit Volllicht gefahren.

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Dank den GPS Daten und den gut vorbereiteten Routen haben wir buchstäblichen im Blindflug den Weg gefunden. Marcel hat dank den verschiedenen Navigeräten mit unterschiedlichen Informationen Werner bis zu 50 Meter genau den Weg kommentieren können.
Dank der Team Arbeit haben wir das Camp im Khermes Canyon schlussendlich gefunden.

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Im windgeschützten Canyon haben wir einen wunderbaren Camp-Platz gefunden.
Alle waren vom sehr anstrengenden Tag erledigt. Wir genossen das Essen umso mehr und waren mächtig stolz, dass wir diesen verrückten Tag geschafft haben.

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Technik

Keine neuen Schäden. Aber die Mängelliste ist gross. B

eim Fahrzeug von Kurt und Thuri zeigt der Tachometer mehrheitlich keine Geschwindigkeit an, Seilwinde defekt, das Untersetzungsgetriebe nicht zuschaltbar. Der Wackelkontakt wurde bei der Sicherung beim Direktanschluss an die Batterie gefunden und durch Hansruedi repariert.

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Die Reifen beim Fahrzeug von Werner & Marcel haben etliche Risse an der Aussenwand und das Profil ist auf dieser Reise durch die wilde Fahrt durch die Bachbett-Strassen bös abgefahren worden. Nur ein defektes Rad an der Hecktür ist nicht ok, aber Wir haben total immer noch 3 Reserve-Räder.

Gesundheit

Alle sind gesund.

Camp    43.473,99.835
C+ 09.2024/ml-wb