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Steppe und Dünen

Heute haben wir riesige Steppen durchquert. Die riesigen Sanddünen um den EreenNuur See wollten wir über eine Passage durchqueren, gewonnen haben die Dünen. 250 km konzentriertes Fahren.
Nach dem 10 Stunden Einsatz waren alle sehr müde und wir freuten uns auf ein schönes Hotel und auf den morgigen freien Tag.

Data 04.09.2024
Heutiges Ziel, Route :      von DorgonNuur zum EreenNuur See und nach Altai

Tagesbeginn :  07:30    Gesamtfahrt, Track  310 km
Einsatzdauer h :  8h:30m    Fahrtdauer Std:  6h:00m
Average Speed :   55 km/h    Treibstoff lt/100km:   15,50
Temperaturen °C :   min/max    12° / 23°  Nacht 7°
Wetter :      9 Schön mit Gewölk 
Sunrise / Sunset :      06:17 / 19:26
Höhen ü.M. von - bis  / Camp     1500 - 1750 müM / 2200
Koordinaten Camp :     46.374,96.250    Tracking Siehe >
Ort am Abend :     Hotel Entum Altai
Crew Stimmung : von 1 - 10   8 Anstrengende Reise,
vielfältige Strassen

 Nächstes Ziel, Route :    Ruhetag in - Altaj

 


Reisebericht

Nach der kühlen Nacht (4 Grad) im Zelt erschien wieder Jaques der Mongole zum Morgenessen.
Er half uns beim Zusammenräumen des Camps. Ohne Anweisung verstand er intuitiv wie man ein Zelt sinnvoll verpackt, er war auch voll im Element beim Zusammenlegen der diversen Blachen.
Er muss sein Ger (Jurte) viermal im Jahr abräumen und neu aufstellen. Das ist sein Business.

Auf der Reise durch die riesigen Steppen begleiteten uns in der Ferne auf der linken Seite eine über 100 km lange Sanddüne und auf der rechten Seite bizarre schwarze Felsformationen.
Das Fahren auf den vielen Spuren war oft super einfach und komfortabel. Man konnte manchmal mit bis zu 80 km durch die Ebenen fliegen.
Doch plötzlich wurde man durch eine zu spät erkannte Rillen überraschte oder wir musste kleine Bachbette oder kleine Hügelzüge überqueren.

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Das einzige Dorf im Umkreis von 100 km ist Khörkhmorit. Das Kommunikationscenter und die strammen Statuen sind beeindruckend.

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Dass Fahren im Gelände ist anders als auf der Strasse. Der Diesel-Motor hat grosse Kraft bei tiefen Tourenzahlen.
Man kann mit dem 3 .Gang zwischen 15-65 km fahren. Man fährt deshalb meistens mit einem hohen Gang und tiefer Motorenzahl und ist damit auch wirtschaftlich unterwegs. Mit dem üblichen Zurückschalten und dann mit dem Motor abbremsen ist man viel zu spät. Also ist nur eine Vollbremsung der richtige Ansatz die Rille in einem einigermassen komfortablen Rahmen zu überqueren. Das ist gewöhnungsbedürftig.

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Wir haben heute weitere Wasserstellen angetroffen. Es waren mehrere Familien mit ihrern hunderten von Kühen, Ziegen, Schafen und Pferden anwesend.
Die verschiedenen Herden werden in Gruppen zur Tränke hingeführt worden.
Mit Steinwerfen wird die Herde in die gewünschte Richtung getrieben. Ein gewöhnungsbedürftiger Umgang mit Tieren.

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Aus dem rund 10 Meter tiefen Brunnen wurde mit einer Motorpumpe das Wasser in die Tränke gepumpt. Dort füllten die Familien auch ihre 20 Liter Wasserbehälter für die Jurte ab.
Auch die Frauen und Kinder waren beim Tränken der Tiere anwesend. Wir haben Reis und Swiss-Schöggeli verteilt.
Die Kinder haben aber versucht das Geschenk zuerst mit dem Papier zu essen.

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Im Gegenzug bekamen wir Käse. Der Milch-Stall Geschmack war schon etwas dominant.
Der weisse harte Käse ist sehr „mastig“ und man muss etwas dazu trinken, sonst bringt man diesen Hart-Käse nicht hinunter.

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Das Ziel war das Mittagessen am EreenNuur See einzunehmen. Nur noch ein paar kleine Sanddünen trennten uns vom Ziel.
Nach den ersten Passagen kamen aber Zweifel auf, ob wir vom See je wieder zurück über die steilen Dünen rauf kommen.

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Also wurde zum Rückzug geblasen. Und schon war das Fahrzeug ohne das funktionierende Untersetzungsgetriebe in Schieflage geraten.
Seitliches Abrutschen sieht man nicht gerne. Ein Anfahren bei kleiner Steigung führt meistens zum Eingraben. Deshalb wurde das Fahrzeug zuerst rückwärts und seitwärts in eine kleine Mulde geführt und von dort aus hat Hansruedi mit einer wilden Rettungsfahrt auf einem andern Weg die Rückfahrt auf den festen Boden geschafft.

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Wir haben die Dünen umfahren und den See nach einer zusätzlichen Stunde sicher erreicht. Mit gesichertem Abstand zum weichen Untergrund am See gab es das Mittagessen. Wir fürchten seit gestern den weichen Untergrund wie der Teufel das Weihwasser.

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Am Ereen Nuur See in den Dünen

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Die gut 140 Km bis nach Altai entpuppten sich zu einer Geduldsprobe. Die Route war hügelig und steinig.
Wir erreichten das Hotel erst kurz vor 19 Uhr.

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Das Hotel „best in town“ entsprach nicht ganz den hohen Erwartungen. Grundsätzlich ist alles gut, aber wegen dem fehlenden Unterhalt ist das Hotel etwas in die Jahre gekommen.

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Technik

Heute keine nennenswerten Probleme ausser sehr schmutzige Fahrzeuge.

Gesundheit

Alle sind gesund und müde.

Camp    46.374,96.250
C+ 08.2024/ml-wb