Lange Strecke vor uns
Heute war Fleissarbeit durch die endlosen Steppen angesagt.
Wir müssen einen halben Tag aufholen. Also so schnell wie möglich so viel wie möglich fahren.
Auf den kaum sichtbaren Tracks gibt es aber nur einen Durchschnitt von knapp 40Km/h.
Trotz allen Unwegsamkeiten sind wir frühzeitig in Ulaangom angekommen und konnten so auch noch ein Hotel finden. > Grand Palace ….
Data 27.08.2024
Heutiges Ziel, Route : von Zavkhan nach Ulaangom
| Tagesbeginn : | 06:45 | Gesamtfahrt, Track: | 360 km | |
| Einsatzdauer h : | 10h:00m | Fahrtdauer Std: | 5h:30m | |
| Average Speed : | 65 km/h | Treibstoff lt/100km: | 17,00 | |
| Temperaturen °C : | min/max | 09° / 26° Nacht 6 | ||
| Wetter : | 10 Schön, teilweise kleine Wolken | |||
| Sunrise / Sunset : | 05:49 / 19:30 | |||
| Höhen ü.M. von - bis | / Camp | 1480 - 1685 müM / 0950 | ||
| Koordinaten Camp: | 48.317,95.265 Tracking Siehe > | |||
| Ort am Abend: | Ulaangom im Hotel Grand Palace .... | |||
| Crew Stimmung : | von 1 - 10 | 10 Schöner Tag, viel fahren, anstre6gend | ||
Nächstes Ziel, Route Ulaangom - UvsNuur Olgii
Reisebericht
Das Camp am River Khungui Gol war super. Der Besuch von zwei Mongolen dauerte bis spät in die Nacht um 24 Uhr.
Bier trinken, Campfire und Singen war angesagt. Werner und Marcel haben im Zelt Berichte geschrieben und hunderte von Bilder und Drohnen -Aufnahmen ausgewertet. Wir konnten die Berichte via das normale mobile Netz in die Schweiz verschicken. Die Mongolen haben ein sehr gut ausgebautes Mobile und Datennetz. 100 Km entfernt das Nächte Dorf und auch in der Steppe haben die Cowboys Mobile Empfang.


Wir haben uns heute verschlafen. Tagwache erst um 06:45 Uhr.
So konnten wir erst um 08:30 mit dem Briefing starten und um 08:45 abfahren.
Wir mussten heute weit über 350 km zurückzulegen, das ist eigentlich nicht so viel wenn man Autobahnen wie bei uns hat.
Aber wir haben hier nur kaum sichtbare Tracks auf dem Wüstenboden die gehen in alle Richtungen, es hat Steine, Löcher, Bachläufe und unzählige Kurven, somit fällt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unter 40km/h. bei 350km sind das dann schnell 8-9h oder mehr, wir müssen ja auch noch Pause einlegen. Zum Glück ist die Hälfte davon Asphalt, da ist es dann doppelt so schnell.

Die Landschaft war im Vergleich zum Vortag eher monoton. Unglaubliche Weiten, keine Bäume und wenig Tiere und Menschen.
Diese Durststrecken braucht man allerdings bei einer solchen Reise, damit man sich wieder an den kleinen Details freuen kann. Auf dem ersten Teil hatten wir sogar etwas Gegenverkehr, wir sahen 2 andere Autos die uns kreuzten

Das Mittagessen haben wir am ChjargasNuur See eingenommen.
Ein 100 km langer See auf 1000m Höhe mit 23Grad Wassertemperatur.
Werner macht überall Messungen der Wasser-Qualität. Interessant sind PH-Wert und Salzgehalt, hier hatten wir 0.6% Salzgehalt und PH 9.12. Das Wasser fühlte sich weich an, etwas seifig..


In der Zwischenzeit bereitet unser Küchen Mannschaft das Mittagessen vor. Heute gibt es Resten von Gestern und zwar direkt aus der Pfanne. Der Reis war gestern am Pfannenboden etwas angebrannt. Beim Abwaschen ist Jörg im kreativen Element und reinigte die Pfanne mit Sand und Kies. Am Schluss glänzte die Pfanne wie mit „Cargol“ gewaschen. Da hätte er Doris zu Hause sicher zum Strahlen gebracht.

Die letzten 180 Km waren zum Glück Teerstrassen. Jetzt konnten wir uns zurücklehnen und voll Fahren, d.h. bei ca 100km/h ist dann etwa Schluss, die 4x4 kann man kaum zu höheren Tempi zwingen. Bei Kurt und Thuri zeigte die Tankanzeige am Schluss längere Zeit Reserve an. Dieses Fahrzeug hat nur einen 90 Liter Tank. Im Sand und Geröll brauchen wir rund 17 Liter / 100 Km. Bei den zurückgelegten 520 Km waren wir schon bald an der Limite. Die drei 20 Liter Zusatz-Kanister auf dem Tank geben uns dann in der zweiten und dritten Woche der Reise die notwendige Reichweite

Auf der Asphaltstrasse wollten wir bei der Tankstelle die Luft in den Pneus wieder erhöhen. Das gibt es in der Mongolei aber nicht. Wir mussten zu einem „Pneu-Flicker.“ Logisch, > er hat einen Kompressor. Wir haben im ganzen Dorf nach dieser „Werkstatt“ suchen müssen. Mit einer Dose Bier konnten wir einen einheimischen Mongolen überzeugen für uns das Problem zu lösen.
Die Stadt Ulaangom ist gross. Vielleicht 30‘000 Einwohner.
Von hier aus ist man in 100 Km am nordwestlichsten Grenzübergang zu Russland. Wir alle sind froh, im Hotel wieder duschen zu können und frische Kleider anziehen. Hier können wir auch wieder einkaufen. Heute gehen wir das erste Mal ins Restaurant zum Nachtessen
Technik
Die alten Sorgen mit dem Kriechgang. Heute haben wir beim Pneu-Pumpen festgestellt, dass die Reserveräder viel zu wenig Luft hatten
und einer einen grossen Riss bis zur ersten Leinwand hat. Ja super !


Gesundheit
Alle sind gesund und freuen sich auf das Nachtessen im Moonlight Terassen-Restaurant.

P
Camp 48.317,95.265
C+ 08.2024/ml-wb



