Schreckensmomente, wunderbare Landschaften und der schöne KharNuur
Der Autoschlüssel fehlt - Schöne Landschaften und viele Tracks - Offroad fahren mit 3 Pässen bis 2355m Höhe,
Der schöne KharNuur Lake hat alle beeindruckt, Sanddünen gehen bis in den See
Ger Camp statt Biwak
Data 25.08.2024
Heutiges Ziel, Route : von TelmenNuur nach Ulaagchin KharNuur
| Tagesbeginn : | 06:15 | Gesamtfahrt, Track: | 185 km | |
| Einsatzdauer h : | 7h:00m | Fahrtdauer Std: | 5h:00m | |
| Average Speed : | 37 km/h | Treibstoff lt/100km: | 15,00 | |
| Temperaturen °C : | min/max | 8° / 25° Nacht 7° | ||
| Wetter : | 9 | Schön, teilweise leicht bewökt | ||
| Sunrise / Sunset : | 05:40 / 20:10 | |||
| Höhen ü.M. von - bis | / Camp | 1780 - 2345 müM / 1780 | ||
| Koordinaten Camp: | 48.320,99.763 | |||
| Ort am Abend: | KharNuur Sanddünen Ger-Camp Otga | |||
| Crew Stimmung : | von 1 - 10 | 10 Schöner Tag, Offroad anstrengend | ||
Nächstes Ziel, Route : Murkarthin Gol . Urgamal Nuur Bivak Camp
Reisebericht
Unser erstes Biwak war super. Das Mannschaftszelt hat sich in jeder Beziehung bewährt. Nur der Übergang der Bodenplache zum Zeltdach war nicht sauber gelöst.
Am Morgen war Wasser im Zelt und ein paar Stoffstühle und ein Rucksack mit Dokumenten war nass. Zum Morgenessen gab es Kaffee, Brot, Butter, Konfitüre und Käse.
Das Zusammenräumen war recht zügig vorangegangen. Für das schnelle zusammenlegen des Zeltes müssen wir auch noch Erfahrungen sammeln.
Beim Abfahren realisierten Jörg und Hansruedi dass der Auto-Schlüssel nicht auffindbar war.
Das ist natürlich das Horrorszenario pur. Wir haben ja keinen Ersatzschlüssel bekommen.
Die Situation ist wohl nicht ganz so kritisch, weil wir wussten, dass der Schlüssel mit einem breiten Halsband irgendwo liegen muss.
Wir versuchten systematisch die verschiedenen Wege zurückzuverfolgen, z.B. Spaziergang, Ausräumen des Fahrzeuges, aber auch die Kontrolle der WC- Stellen im Busch. Nach mehr als einer halben Stunde die grosse Erleichterung. Der Schlüssel wurde zwischen den Taschen gefunden.

Dadurch sind wir erst um 09.00 Uhr losgefahren. Der erste Teil der Fahrt war einfach und mit wunderschönen Landschaften. Nach 50 km erreichten wir Telmen, ein kleines Dorf mit einem Laden und Tankstelle. Dort haben wir uns mit Diesel und mehr Küchenmaterial aufmunitioniert.
Dann ging die Fahrt weiter über 2 -3 Pässe bis auf 2345m Höhe, auf grausamen Fahrspuren mit Gräben und Steinen war die Fahrt eher beschwerlich.
Auch mit nur mit 20-30 Km Geschwindigkeit wurde der LandCruiser arg herumgeworfen. Ein solches Fahren während 4-5 Stunden ermüdet enorm. Dafür war die Landschaft unbeschreiblich schön. Einfach alleine quer durch die Landschaft fahren ist unglaublich. Das entschädigt die beschwerliche Fahrt.

Um 16:00 Uhr sind wir am KharNuur See angekommen. An diesem See auf 2000 Meter Höhe, kommen die Sanddünen bis ins Wasser.
Wir haben auf ein schönes Ger Camp spekuliert. Leider war es bereits geschlossen, da die Ferien-Saison in der Mongolei zu Ende ist.

Dass wir nun stark ermüdet noch das Zelt aufstellen und das Nachtessen kochen müssen, war natürlich nicht so lässig und dämpfte die Stimmung.
Wir entschieden uns, wenn schon Campieren, dann an einem schönen Ort in den Sanddünen ca. 7 Km weiter.

Nach einer weiteren halben Stunde holperiger Fahrt erreichten wir die Bucht und was sahen wir?
Ein Gear Camp mit einem schönem Holzhaus. Es machte aber einen verlassenen Eindruck.
Umso grösser war dann die Freude, dass Otga das Camp für uns öffnete. Duschen, ein richtiges WC und Nacht- und Morgenessen hat sie uns angeboten.
Da sind die Strapazen vergessen und nur noch die schöne Szenerie ist in den Gedanken vorhanden. Ende Gut alles gut.

Das mongolische Nachtessen von Otga war gut und nahrhaft.
Technik
Keine Probleme. Wenn man einen Zündungsschlüssel hat, dann läuft sogar der Motor gut
Gesundheit
Die holperige Fahrt ermüdete alle. Heute gab es früh Nachtruhe.

Camp 48.320,99.763
C+ 08.2024/ml-wb



