Offroad fahren, wunderschöne Landschaft und das erste Bivak
Heute haben wir die Teerstrassen verlassen und uns die ersten 50 Kilometer Offroad oder auf wenig befahrenen Tracks bewegt.
Die Szenerie war unglaublich schön. Die ersten Bach-Durchquerungen, steile und steinige Aufstiege und Abfahrten, ideal als Fahrtraining und um die Grenzen der Fahrzeuge für zukünftige Anforderungen kennen zu lernen.
Unser erstes Bivak am Telmen Nuur
Data 24.08.2024
Heutiges Ziel, Route : von Terkhiin TsagaanNuur nach TelmenNuur
| Tagesbeginn : | 06:1530 | Gesamtfahrt, Track: | 275 km | |
| Einsatzdauer h : | 7h:30m | Fahrtdauer Std: | 5h:00m | |
| Average Speed : | 70 km/h | Treibstoff lt/100km: | 15,00 | |
| Temperaturen °C : | min/max | 6° / 24° Nacht 3° | ||
| Wetter : | 7 Schön, teilweise bewökt, Abends Regen | |||
| Sunrise / Sunset : | 05:40 / 20:10 | |||
| Höhen ü.M. von - bis | / Camp | 2000 - 2555 müM / 1780 | ||
| Koordinaten Camp: | 48.802,97.507 | |||
| Ort am Abend: | TelmenNuur Beach Bivak | |||
| Crew Stimmung : | von 1 - 10 | 10 Schöner Tag Offroad | ||
Nächstes Ziel, Route : KharNuur Bivak Camp
Reisebericht
Die Unterkunft und das Morgenessen war tip top.
Anstatt einfach auf der Teerstrasse Richtung Westen weiterzufahren, haben wir bei der Planung auf Google Earth einige Spuren auf der Nordseite des Tsagaan See‘s gefunden. Das war das ideale Fahrtraining um die Fahrzeuge und deren Fähigkeiten kennen zu lernen.

Die Fahrt war natürlich ziemlich holperig, hatte ein paar einfache Bachüberquerungen steile Überquerungen von Hügeln. Ein super Trainingsgelände zum Offroad fahren.

Die Landschaft war unglaublich schön. Wasser, Weidelandschaften, sanfte Hügel und schroffe Felsformationen, ja, es hatte sogar Wälder. Überall Herden von Tieren und hie und da einzelne Jurten. Mongolia zeigte sich pur von der schönsten Seite.

Für die 50 Km brauchten wir 2 ½ Stunden. Das ist kein gutes Zeichen für unsere Planung in der Gobi Wüste, wo wir nur Offroad unterwegs sind.

Kaum auf der Teerstrasse angelangt mussten wir etwas „Gutsi“ geben, damit wir die verlorene Zeit aufholen konnten. Mitten im „Nowhere“ hielt uns die Polizei auf. Die meinten wir seinen anstatt 80 Km/h mit 103 Km/h gefahren. ( könnte gewesen sein ….). Sie haben dann uns die Messdaten gezeigt. Werni hatte irgendwo auf dem Bildschirm die Zahl 88 gesehen und bestand darauf, dass er maximum 88 Km gefahren ist. Ein Hin und Her mit dem Google-Übersetzer da sie ja kein Englisch verstanden. Zur Sicherheit haben die Polizisten den Pass von Hansruedi in Beschlag genommen. Das war sehr ungemütlich.
Als sie dann realisierte, dass das nicht gerade die schläusten Schweizer waren spürten wir die Kompromissbereitschaft. Jetzt hat Marcel die bekannten „SWISS Schöggeli „ zum Einsatz gebracht und könnte die „saublöde“ Situation bereinigen und wir konnten weiterfahren.


Die Strasse bis zum Telmen Nuur See war perfekt und man hätte locker auch 120 fahren können.
Wir waren um 1630 Uhr am See angekommen ausreichend Zeit das erste Camp aufzubauen. Nach langer Diskussion wegen dem Wind wurde die Wagenburg und dazwischen das Zelt aufgebaut.
Jürg, Hansruedi, Kurt hatten Kartoffel, Karotten geschält und Knobli und Zwiebeln geschnitten. Um 1800 Uhr konnten wir ein feines Nachtessen mit der ersten Flasche roten Wein geniessen.
Vorher haben wir beim Apero ein kühles Bier genossen und den Tag Revue passieren lassen. Wir haben natürlich 2 Kühlschränke in den Autos, damit vor allem die Tranksamen die richtige Temperatur haben.

Nach dem Nachtessen zieht in der Region ein Gewitter auf. Der Wind blässt immer stärker und wir haben nun die Tische und Stühle ins Zelt verlegt. Jetzt kommt die im Auto eingebaut 220 Volt Anlage zum Zug. Wir haben Kabel gelegt und im Zelt das Büro aufgebaut und Licht montiert.
Ein riesiger Aufwand, aber das ist notwendig, um zu sehen, wo es überall Verbesserungspotentiale gibt.

Technik
Keine Probleme.
Auch heute haben wir die Tücken der Navigationsgeräte und Funkgeräte kennen gelernt. Zum Beispiel, ganz einfach, dass man die Geräte am Abend abstellt oder auflädt, sonst sind sie am Morgen leer. Hihihihihihihi
Gesundheit
Alle sind gesund, und die Stimung ist gut. Dass es bei der Kommunikation noch Potentiale gibt ist normal. Wir arbeiten daran.
Camp 48.802,97.507
C+ 08.2024/ml-wb



