Weideland, soweit das Auge reicht
Nachdem der erste Tag von den technischen Problemen geprägt war, erlebten wir heute den ersten richtigen schönen Tag in der Mongolei.
Sonnenschein, eine wunderschöne hügelige Landschaft, viele Löcher in den Strassen und einige Pässe.
Hunderte von Jurten, X-tausende von Ziegen, Schafen, Jacks, und Pferden,
natürlich viele Vögel darunter auch diverse Greifvögel,
Data 23.08.2024
Heutiges Ziel, Route : von Kharkhorin nach Terkhiin TsagaanNuur
| Tagesbeginn : | 06:45 | Gesamtfahrt, Track: | 280 km | |
| Einsatzdauer h : | 8h:30m | Fahrtdauer Std: | 5h:30m | |
| Average Speed : | 50 km/h | Treibstoff lt/100km: | 15,00 | |
| Temperaturen °C : | min/max | 8° / 24° Nacht 7° | ||
| Wetter : | 7 Schön, teilweise bewölkt | |||
| Sunrise / Sunset : | 05:40 / 20:10 | |||
| Höhen ü.M. von - bis | / Camp | 1380 - 2120 müM / 2000 | ||
| Koordinaten Camp: | 48.180,99.810 | |||
| Ort am Abend: | TsagaanNuur Ost | |||
| Crew Stimmung : | von 1 - 10 | 10 Schöner Tag | ||
Nächstes Ziel, Route : TelmenNuur Bivak Camp
Reisebericht
Am Morgen besichtigten wir in Kharkhorin das grosse Kloster ErdeneZuu (Hundred Treasures),
das erste buddhistische Kloster in der Mongolei. Die alte Hauptstadt wurde zu Zeiten „Wilhelm Tells“
im 13. Jahrhundert gegründet. Am Ende des Dschingis Khan Imperium wurde 1380 die Stadt vernichtet.
Um 1585 wurde an diesem Ort das Kloster aufgebaut. Die Gebäude sind ähnlich wie die chinesischen Klöster haben aber konkave Dächer.

Um 09:30 fuhren wir los und folgten der mit Löchern übersäten Hauptstrasse Richtung Westen.
Die hügelige Landschaft war einmalig. In der grossen Weite hat man unzählige grosse und kleine Gruppierungen der runden Zelte
(Jurten) der Nomaden gesehen. Dazu natürlich die vielen grossen Herden von Ziegen und Schafen,
die Yak-Kühe mit dem zottligen Fell und natürlich viele Pferde.

Die Nomaden Jurten sind alle modern ausgerüstet mit Solar-Panelen und Satelliten Schüssel für den TV-Empfang.
Entlang der Strasse hatten wir auch oft Handy- Empfang. Die Nomaden sind mit dem Mobile bestens vertraut
und wissen die Google Übersetzung für die Kommunikation zu gebrauchen. Um die Jurten stehen auch Motorräder und Autos,
vor allem Toyota Prius herum. Diese mild Hybride sind allgegenwärtig, etwa 50% aller Fahrzeuge die wir auf dem Land sahen sind Prius.

So alle 40-60 Km hatte es kleinere farbige Dörfer mit Tante Emma Läden, kleine Restaurants und Tankstellen.
Der Kraftstoffverkauf ist primär auf Benzin ausgerichtete, da der Dieselmotor in der kalten Winterzeit (bis minus 40°) ohne Heizen schwer zum Starten ist.
Wir haben in Tsetserleg auch einen kleinen Tagesmarkt besucht. Aus dieser Stadt kam ein Teil der olympischen Delegation der Mongolei.

Bei der 280 Km Reise sind wir über 4 Pässe bis auf 2‘100m Höhe gefahren. Am Schluss besuchten wir noch den erloschenen Vulkan Khorho.
Wir hatten zu wenig Zeit um auf den Kraterrand zu steigen. Für solche Situationen haben wir die Drohne.
Da ist dann Werni im Element.

Am TsagaanNuur See suchten wir ein Ger- Guesthouse ( Jurten). Zu zweit benutzen wir ein drei Bett Zelt.
Das WC und die Waschgelegenheiten sind in einem separaten Gebäude untergebracht.
Das Ger-Hotel hat auch ein schönes Restaurant am See.
Unzählige „Steinmännli“ aus Vulkan-Steinen verzauberten den Strand zu einem Skulptur Garten.
Zum Sonnenuntergang genossen wir ein Bier auf der Terrasse.

Technik/Probleme
Keine Probleme.
Heute haben wir der Dieselverbrauch evaluiert.
Alle drei Fahrzeuge brauchen auf der Teerstrasse rund 15 Lt/ 100 Km.
Gesundheit
Alle sind gesund, nur der Jetleg liegt noch etwas in den Knochen.
Camp 48.180,99.810
C+ 08.2024/ml-wb



