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Summary
Die Überschreitung der Grenze von Asien nach Europa wurde heute gebührend gefeiert. Der ganze Konvoi kommt diesmal ohne grössere Pannen in Perm an. Verstopfte Benzinfilter gehören ja zum Alltag. Dass der Anhänger des Spyker’s beim Fahren ein Rad verloren hat, wird nur als amüsantes Vorkommnis verbucht.

Data
Zurückgelegte Strecke: 359 km
Einsatzdauer ca. 8h 55m
Fahrtdauer 5h 30m
Durchschnittgeschwindigkeit: 61kmh

Ziel- Koordinaten:
Perm Hotel Ural
N 58° 00.588 E 56° 14.243 Höhe 137 m

Reisebericht

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18 km ausserhalb von Ekaterinburg ist die offizielle Grenze zwischen Europa und Asien. Ein kleines Monument zeigt die exakte Position. Das Reisebüro hat jedem Teilnehmer der Reise ein Zertifikat ausgestellt, welches feierlich überreicht wurde.

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Den Ural realisieren wir, indem der Höhenmeter fast unmerklich auf 450m steigt und nach 300 km wieder auf 150 abfällt. Also dieser Hügelzug welcher Europa und Asien trennen sollte, ist kaum realisierbar und nicht hoch. Die löcherige Strasse führt uns schlangenmässig durch das leicht coupierte Gelände.

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Die Birkenwälder verschwinden langsam und werden durch Nadelhölzer und Gebüsche ersetzt. Auch bei den Häusern nimmt der Backsteinbau zu. Die Architektur ist allerdings bescheiden. Ein Dach über den Kopf und Schutz gegen Kälte hat eindeutig mehr Priorität als etwas Gepflegtes. Perm ist die Hauptstadt des Perwomajsk. Die Stadt liegt in einem Gebiet mit reichen Bodenschätzen, ist Verkehrsknotenpunkt und bedeutendes Industriezentrum in dem chemische Erzeugnisse, landwirtschaftlicheMaschinen und Metallprodukte hergestellt werden.

Technik / Probleme

In voller Fahrt hat heute der 4 Rad- Anhängerzug mit dem Spyker ein Rad verloren. Es hat die Gegenfahrbahn überquert und im hohen Bogen im Gebüsch verschwunden. Eine Suchtrupp hat schlussendlich das Rad gefunden. Ein zusätzlicher Schaden am Anhänger entstand nicht. Kurz vor Perm versagte einem Team der Motor. Kurzentschlossen heuerte man einen Taxi an und liess sich ins Hotel abschleppen. Der Vergaser und der Bezinfilter musste auf dem Hotelparkplatz gereinigt werden.

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Heute werden in der Garage von Ekaterinburg noch den Alfa von Team 20 und der Ford von 7 fertig repariert. Sie fahren gegen Mittag gemeinsam nach Perm. Die Zwei Jeeps von den Teams 15 und 28 brauchen noch ein bis zwei Tage bis die grossen Reparaturen der Lager und Zylinder abgeschlossen werden können. Diese zwei Teams müssen sich und die 2500 km bis nach Moskau alleine durchschlagen, bis sie wieder auf den Konvoi treffen.

Durch die vielen Schlaglöcher ist beim Mercedes 230SL die hintere Auspuffaufhängung abgerissen. Nichts tragisches, mit einem Draht wird der Auspuff wieder fixiert.

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Gesundheit

Da Meinrad Frey eine Grippe eingefangen hat, hat Marcel Lüthi die Führung des Konvois übernommen. Sonst sind alle mehr oder weniger wohlauf.

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