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ImageZurückgelegte Strecke
360 km

Ziel-Koordinaten
Peking Novootel: N 39° 56.04, E 116° 45.54

 

Reisebericht

Um 0600 war Tagwache. Das Auto laden war natürlich die Knacknuss, da der letzte Winkel im Auto ausgenutzt werden musste. Die Zeit hatte nicht gereicht, alles perfekt zu installieren. Am Schluss war einfach noch der Fussraum beim Beifahrer voll mit Material belegt.

Kurz vor dem Abfahren hatten noch viele eine GPS Problem. Routen aktivieren, Satelliten suchen oder man hat noch eine alte Datenversion. Da musste Marcel Lüthi überall noch rasch etwas nachhelfen.

Bis zur Auffahrt der Autobahn war hektischer Funkverkehr. 30 Fahrzeuge im Konvoi zu fahren ist sehr schwierig. Das grösste Problem und Frustration für die GPS Freaks war, dass man nicht auf der geplanten Route fuhr, sondern was zu erwarten war auf Strassen, welche gar nicht in den Karten aufgeführt sind.

Die Grosse Mauer nördlich von Peking haben wir planungsgemäss erreicht. Nach dem Mittagessen gab es dann die Eröffnungsfeier mit Musik, Drachentänzen und Ansprachen. Das Schweizer Fernsehen war dabei. Mit dem gegenseitigen Beglückwünschen ging es dann zurück zum Hotel. Die Fahrt war gekennzeichnet mit vielen Stopps und technischen Pannen. Wir erreichten das Hotel ziemlich müde erst nach 18 Uhr.

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Technik / Probleme

Am Morgen wurde mit dem Mercedes 230 einen Probegalopp auf dem Hotelareal durchgeführt um die Funktionsfähigkeit der Schaltung zu prüfen. Alles bestens. Die Hilfskonstruktion ist fast besser als die Originalversion!

Schon nach der ersten Kreuzung Hilferufe des Fahrers Dieter Beer aus dem Team 22. Der Motor will nicht mehr. Dank der bereits von Marcel Lüthi gemachten Erfahrung zu Hause wurde das Auto an den rechten Strassenrand ausgerollt. Mit Funk sofort Jörg Dünki anvisiert und die anderen angewiesen, vorläufig weiterzufahren. Nach Abwarten von ein oder zwei Minuten konnte der Motor nach etwas „örgelen“ wieder zum laufen gebracht können. Auf dem ganzen Weg zur Mauer und zum Hotel war der Motor einwandfrei gelaufen.

Am Abend beim Rückwärtsfahren hatten wir Schwierigkeiten den Gang einzulegen. Mit leichtem Schrecken mussten wir feststellen, dass die Halterung des Ganghebels nicht gut ist. Der Hebel fällt jetzt nicht in das Gehäuse wie vorgestern, aber man kann ihn ca 2 cm anheben. Kein kritisches Problem welches unsere Reise gefährdet, aber dieses «Gelotter» ist natürlich für die saubere Schaltung des Getriebes nicht förderlich (Folgeschäden).

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Wir haben beschlossen, ein Ersatzteil aus der Schweiz nach Datong einfliegen zu lassen. Mercedesvertreter Stephan Kestenholz bestellte das Ersatz-Lager. Wir und hoffentlich auch das Ersatzmaterial werden am nächsten Sonntag in Datong eintreffen. Wir bleiben dort einen Tag. Da wird der Schalthebel richtig montiert.

Auf dieser ersten Fahrt hat unser Begleitfahrzeug mit Jörg Dünki und Hansruedi Schäfer viel Arbeit mit Abschleppen. Einige Fahrzeuge hatten Probleme mit den hohen Temperaturen. Ein Fahrzeug hatte keine Oeldruckanzeige mehr und bei einem Fahrzeug laufen nicht mehr alle Zylinder.

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Gesundheit

Mit der sehr feuchten und hohen Temperaturen von weit über 30 Grad schwitzt man enorm. Am Mittag musste das Team 22 das Dach des Mercedes schliessen, da Dieter mit der Auswirkung der Hitzeeinstrahlung zu kämpfen hat. Die Gefahr, dass man sich in den kalten Restaurants anschliessend erkältet ist bekannt. Auch die prophylaktisch eingenommene Medizin (eine ganze Flasche Rum), die das Team 22 und 30 gestern Abend spät noch im Abschleppfahrzeug getrunken haben, hat nicht verhindern können, dass Marcel nun bös Halsweh und den «Schnuderie» hat.

 

Weitere Bilder

 

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