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Summary

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Der Reservetag

Bei jeder Expedition muss man Reservetage einbauen. Es können technische Pannen auftreten oder die geplanten Routen nicht passierbar sein. Da können schnell ein, zwei Tage verloren gehen.

Wir wollen neben der reinen Natur auch Land und Leute von Bolivien kennen lernen. Uyuni ist ein guter Ort diesen Tag sinnvoll „abzusitzen“. Da gibt es ja noch mehr zu erfahren wie  den Train Cementary und den grossen Salar...


Data 28.11.2017
Heutiges Ziel, Route :      Uyuni und Umgebung

Tagesbeginn : 07:30   Gesamtfahrt, Track: 102 km
Einsatzdauer h : 05h:30m   Fahrtdauer Std: 1h:45m
Average Speed :  49 km/h   Treibstoff lt/100km: 18,0
Temperaturen °C :  min/max   04° / 28°
Wetter :     leicht bewökt, am Abend kleines Gewitter
Sunrise / Sunset :     06:38 / 19:58
Höhen Camp / Höchster Punkt   3680 müM   / 3665-3700 müM
Koordinaten Camp:     20°27'35.10" S / 66°49'19.80“ W
Ort :     Hotel Los Girasoles, Uyuni
Crew Stimmung : von 1 - 10     9

 Nächstes Ziel, Route :Uyuni – Salar Uyuni – quer nach Ouro

 Aktuelle «Live Position» und zurückgelegte Route.


Reisebericht

Endlich ein Internet im Hotel, welches den Namen verdient. Das Hotel Girasoles ist ein einfaches Hotel im einem pompösen Eingang, für uns aber ideal, können wir doch unsere Wagen im Hinterhof sicher parkieren. Nach dem Buffet-Morgenessen im Hotel geht es zum Tanken und nachher zum berühmten Eisenbahnfriedhof von Uyuni. Die Bahnlinie führt von Uyuni bis ans Meer in Chile, bereits mehrere Male haben wir unterwegs die Schienen gekreuzt oder sogar einen der 2 täglichen Züge gesehen.

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Das ausrangierte Zugsmaterial, vor allem die alten Loks werden hier ausserhalb von Uyuni abgestellt. Hier sind über 100 Jahre Eisenbahngeschichte versammelt.

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Dieser Train Cementary, ( Eisenbahnfriedhof )  ist wahnsinnig. Alte Loks und Wagen rosten vor sich hin und geben wunderbare Sujets. Auch für Selfies der Kurztouristen, das haben die Tour-Operators offensichtlich auch realisiert.

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Vor 12 Jahre waren wir noch die Einzigen, heute sind es mindestens 100 Personen, welche sich an diesen dahinrostenden Zeugen der Zeit erfreuen.

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Nachher ging es nochmals auf den grossen Salar, der Salzsee ist mit 150 x 120 km der grösste der Erde. Als Erinnerung an das Autorennen Paris - Dakar, welches in den letzten Jahren als >The Dakar in Südamerika durchgeführt wird und im 2014 auf dem Salzsee Uyuni einen Zwischenstopp ausführte, sind einige Denkmale aus Salz aufgebaut worden. Im 2018 kommt die Dakar wieder hier durch.

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Nicht ganz so schnell wie die Dakar fahren auch wir durch die grosse Weite des Salar. Im Westen braut sich ein Unwetter mit schwarzen Wolken auf, etwas ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Manchmal nach der seltenen Regenzeit kann auf dem Salar auch Wasser liegen, dann fährt man im 2-5 cm tiefen Wasser wie auf einem Glasspiegel. Irgendwo in der weissen Wüste wurden dann die Stühle ausgepackt und beim selbstgemachten Mittagessen die unendliche Weitsicht genossen.

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Wir versuchten mit der Drohne den fahrenden Konvoi aufzunehmen. Ein nicht ganz so einfaches unternehmen. Die Videos sind aber cool.

Es wird immer noch Salz abgebaut und mit Lastwagen zur Verarbeitung weggefahren. Die Salzoberfläche ist fest wie Beton, das kann man ausschneiden und daraus Skulpturen formen oder rechteckige Steine um daraus Häuser zu bauen.

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Bei der Rückfahrt machten wir im kleinen Dorf Colchani einen Zwischenstopp und versuchten mit der Bevölkerung bei den Strassenhändlern in Kontakt zu kommen. 

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In einem Laden gelang es uns einigermassen. Maria konnten wir nach ein paar Beuteln Stocky (Kartoffelstock) doch noch überreden sich mit uns fotografieren zu lassen. 

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Zurück in der Stadt Uyuni mischten wir uns unter die Spaziergänger. Das Leben auf der Strasse ist farbig und interessant. Im Vergleich zu vor 12 Jahren ist Uyuni gewachsen und das kleine Zentrum wurde herausgeputzt.

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Der Markt ist natürlich das zentrale Element. Die Fleisch und Fischverkäufer preisen ihre Ware aber immer noch offen auf dem Tresen an.
Trotz einer positiven Einstellung steht der unglaubliche Dreck und Staub auf den Strassn abseits vom Zentrum einfach im Vordergrund.

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Kein Haus ist fertig gebaut, Bauschutt überall, auch in den Hinterhöfen.

Technik

Nichts zu reparieren und das nach mehr als 3200 km Fahrt durch schwieriges Gelände. Wenn da nur nicht dieses Elektroprobem wäre...

Die über 20 Jährige Autos sind wirklich super zwäg. Man sollte den Tag allerdings nicht vor dem Abend loben! Wir haben noch 900 km bis Cochabamba.

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Und Team 3 hat mit seinem Nissan Patrol immer noch Batterieprobleme. Für die nächsten 500km werden die Tanks gefüllt. Damit wir die Zusatztanks in Bolivien füllen dürfen haben wir extra eine Spezielbewilligung. An den Tankstellen hier draussen wird Bar bezahlt, das mit den Kreditkarten ist noch eingeführt, kein WLan an den Stationen für die Kartenterminals... Die Autonummern müssen aber angegeben werden und sind auf der Quittung sogar ausgedrückt. Diese Belege müssen wir am Schluss dem Vermieter wegen der Steuern abgeben !

Gesundheit

Alle fühlen sich gesund und freuen sich schon langsam an das nach Hause gehen.

Gesundheits-Rating:  9 von 10

 

Camp Koordinaten zur direkten Eingabe in Google Earth, kopieren, einfügen im Sichtfenster, Suche drücken:

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