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Summary

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Zurück in Bolivien

Die Zollformalitäten in San Pedro waren in wenigen Minuten erledigt. Der Aufstieg zur Grenze auf der Teerstrasse auf 4500m war einfach. Auch die Immigration in Bolivien dauerte nur wenige Minuten. Hingegen die Lokalität zu finden, um den Zoll für das Auto zu machen, entpuppte sich zu einem Frust und riesen Aufwand.

Data 23.11.2017
Heutiges Ziel, Route :      Zollformalitäten und Laguna Verde

Tagesbeginn : 07:00   Gesamtfahrt, Track: 235 km
Einsatzdauer h : 08h:30m   Fahrtdauer Std: 5h:30m
Average Speed :  42 km/h   Treibstoff lt/100km: 26,0
Temperaturen °C :  min/max   4° / 18°
Wetter :     Schön, windig mit Staub
Sunrise / Sunset :     06:39 / 19:58
Höhen Camp / Höchster Punkt   4420 müM   / 5080 müM
Koordinaten Camp:     22°59'52.08" S / 67°46'43.38“ W
Ort :     Refugio Laguna Verde
Crew Stimmung : von 1 - 10     

 Nächstes Ziel, Route : Zapaleri Tour - Laguna Bush- Laguna Colpa / Hotel Uturunco

 Aktuelle «Live Position» und zurückgelegte Route


Reisebericht

Der Abschied von Susanna von der Casa Don Esteban war sehr herzlich, wir bekamen auch eine Kornflakesschachtel mit einer versteckten Flasche des Rotweins den die Estancia Don Esteban in Chile herstellt. Dann ging es erstmals zur Aduana = Zoll in San Pedro. Auch da hat man die Swiss Schöggeli gerne. In einer guten Viertelstunde war der ganze Spuk vorbei. Auch die Immigration von Chile und Bolivien lieben offensichtlich Schokolade!  Der Immigration Officer der Aduana Boliviana oberhalb der Laguna Verde hat uns sogar das Angebot gemacht, Geld für uns zu wechseln. Da wir zuwenig Pesos Bolivianos hatten waren wir die 200 US $ schnell für einen miesen Kurs los.

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Bei der Immigration haben wir die verrückte Engländerin Kathrin mit ihrem Bambus Bike angetroffen. Seit 3 Monate ist sie unterwegs von Kolumbien, Equador, Peru, Bolivien und nun gehts nach Chile. Sie übernachtet meistens im Zelt, ist aber froh kann sie nun nach San Pedro hinuntergleiten in tiefergelegene Regionen und da ist es auch etwas wärmer.....

Unsere Reise ging nun weiter zur Laguna Verde. Das alte Hostal und das ehemalige Nasa Versuchszentrum sind nicht mehr in Betrieb. Dafür ist ein neues Refugio mit sicher 30 Betten erstellt worden. Wir haben beschlossen, hier zu übernachten. Das Hostal 'Refugio' hat keinen Charm wie diejenigen in Chile. Kein Warm Wasser und 2 WC für 30 Personen. Wifi gibt es natürlich auch nicht. Das ganze Gebiet ist nun ein Nationalpark mit vielen Vorschriften und einer Eintrittsgebühr gegen Vorzeigen und erfassen unserer Passports.

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Der Bolivianische Zoll ist etwa 70 km von der Grenze entfernt. Wir wussten allerdings nicht ganz genau wo. (es gibt keine Kooordinaten, auch der Parkwächter hatte keine ).

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Die Passtrasse war grauenhaft mit den vielen Korrigations.  Früher hatte man die Wahl neben der Strasse in eigenen Tracks fahren zu können, das wird nun verhindert und die vielen Toyotas mit den Touristen fahren auf der gleichen Piste. Die heisse Quelle an der Lagune Salada, wo wir vor 12 Jahren in einer Vertiefung des Sees noch baden konnten, ist einem betonierten Pool mit Gebäudekomplex gewichen. Daneben sind diverse Unterkünfte entstanden und es hatte sicher 15 -20 Tour-Operators mit Autos. Ufff, das hat sich aber massiv verändert !

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Nun fing eine Irrfahrt an. Da wir nicht genau wussten, wo der blöde Zoll ist, sind wir gekreist bis fast zur Laguna Colorada. Der Frust stieg und stieg und wir schauten nicht mehr so freundlich drein wie beim Fotoshooting. Zum Glück kam ein Tour-Operator, der uns informieren konnte. Scheisse, wir waren zu Beginn nur ca. 2km vom Ziel entfernt. Die Aduana für die Autos war dann innerhalb von 15 Minuten erledigt.

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Nach dem Salar de Chalviri führte uns  eine weitere katastrophale Strasse zum Deserte de Dali mit dem wundersamen Skulpturengarten.

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Die riesigen Steinskulpturen in der Sandwüste waren wirklich eindrücklich. Mankonnte da Marcel und andere Geister ausmachen.

Technik

Der Dachträger von Team 1 ist heute zur Abwechslung um etwa 20 nach VORNE gerutscht. Es gibt im Moment keine andere Lösung, als regelmässige Kontrollen durchzuführen. Die Befestigung des Trägers an der Regenrinne ist nur geklemmt anstatt richtig angeschraubt.

Gesundheit

Alle fühlen sich recht gut. Den Aufstieg auf die 5080müM wo sich die Aduana befand haben wir gut überstanden. Man muss aber schon tief durchatmen, um den fehlenden Sauerstoff zu kompensieren.

Hier noch die genauen Koordinaten der Bolivianischen Aduana für die Fahrzeug Ein- und Ausfuhr:  22°26'27.31"S  67°48'21.09"W oder GE:  22.4409194S,67.8058583W


Gesundheits-Rating:  8 von 10

Camp Koordinaten zur direkten Eingabe in Google Earth, kopieren, einfügen im
Sichtfenster, Suche drücken:
22.9245056S,68.20236601W

 

 

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