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Summary

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Der Süden von San Pedro mit dem Meteoriten Krater Overo

Auf Teerstrassen fuhren wir zur Touristenattraktion Laguna Miscanti. Danach führte uns eine enge, holperige und steilansteigende Strasse auf ein Hochplateau von 4300m. Bei Wind von über 50 Km/h ist es unmöglich ein Zelt aufzustellen. Da braucht es angepasste Lösungen für das notwendige Nachtcamp.


Data 20.11.2017
Heutiges Ziel, Route :      Laguna Miscanti & Salar Aguas Caliente auf der Hochebene

Tagesbeginn : 08:00   Gesamtfahrt, Track: 195 km
Einsatzdauer h : 07h:30m   Fahrtdauer Std: 4h:03m
Average Speed :  48 km/h   Treibstoff lt/100km:  28,0
Temperaturen °C :  min/max   0° / 22°
Wetter :     schön, sehr windig bis 60 km/h
Sunrise / Sunset :     06:39 / 19:56
Höhen Camp / Höchster Punkt   3405 müM   / 4312 müM
Koordinaten Camp:     23°32'09.30" S / 67°36'44.76“ W
Ort :     Quebra del dos Ojos
Crew Stimmung : von 1 - 10     

 Nächstes Ziel, Route : Salar Aguas Calientes und Salar Tara

 Aktuelle «Live Position» und zurückgelegte Route


Reisebericht

Wie abgemacht, blieb ein Team zurück im Hotel um sich für den anspruchsvollen letzten Teil unserer Reise optimal zu erholen.

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Die Fahrt zur 120km entfernte Laguna Miscanti war auf einer Teerstrasse entlang dem Salar de Atacama und am Schluss auf einer kurvenreichen, aber gut ausgebauten Kieselstrasse einfach zu erreichen.

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Die Gegend hier ist wunderschön. Die vielen Touristen müssen aber mit klaren Regeln durchgeschleust werden. Markierte Parkplätze, markierte Gehwege zum See und markierte Aussichtspunkte wo alle ihre Selfies machen können, zeigen die Grenzen &  Einschränkungen des Gruppen- und Massentourismus klar auf.

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Neben Franzosen, Japaner Gruppen sind auch zwei junge Aargauer in einer lokalen Gruppeführung  hierher gefahren. Sie haben uns angesprochen. Sie haben im Internet in der Aargauer Zeitung vor drei Wochen gelesen, dass zwei Schulkollegen aus Wohlen eine Expedition in die Atacama machen.  Ja, die Welt ist klein.

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Trotz der Schönheit der Laguna Miscanti zog es uns weg vom Tourismus in die menschenleere Natur. Nach einem kurzen Anstieg gab es oberhalb der riesigen Fläche des Salar de Atacama ein Mittagessen-Stopp.

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Der Aufstieg auf diesem Track auf das Hochplateau wird nicht viel benutzt. Da kommen unsere Autofreaks natürlich auf ihre Rechnung.

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Am höchsten Punkt, bei der Laguna Lejia waren wir wieder im Paradies. Eine farbenprächtige Landschaft, eine sehr schöne Lagune mit Flamingos und vor allem ALLEINE auf weiter Flur. Mäuschenstill, nur der starke Wind um die Ohren verursachten Geräusche.

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Ein Highlight auf dieser Fahrt war sicher der Meteoriten Krater Overo. Durchmesser 4-500m .

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Auf einer Seite hat es 2 Meter hohe Schneeresten, wo die fast senkrecht einstrahlende Sonne sonderbare Kanäle ausbrannte. Ein Naturwunder !

19 meteorit ovras leja04Die Weiterfahrt vom Meteoriten Krater hinunter zum Salar de Aguas Calientes wurde wegen der grandiosen Aussicht mehrmals unterbrochen. Die Kommunikation beschränkte sich auf „Unglaublich, Wahnsinnig, soooo schön.  

Wir fuhren wegen dem massiven Rückenwind immer in der eigenen Staubwolke. Erst mit 50 -60 Km Speed konnten wir mit freier Sicht fahren. Mit diesem Wind in der Ebene ein Zelt aufzustellen war definitiv keine Option.

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Thuri hat bei der Abfahrt eine Schlucht gesehen. Also zurück, vielleicht finden wir dort einen geschützten Raum. Tatsächlich, zuhinterst in der Questa fanden wir einen einigermassen windstillen Platz, exakt die Grösse unseres Zeltes. Nachher nur noch Felsen und steilabfallende Hänge. Mit etwas Graben konnten wir unsere Fahrzeuge für die Nacht auf der Sandigen Unterlage gerade stellen.

Technik

Der Dachträger vom Auto des Teams 1 hat sich bei der holperigen Bergfahrt gelöst und hat sich einen halben Meter nach hinten verschoben. Der letzte Träger war bereits frei in der Luft.

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Das Befestigungs-System ist nicht gut. Schon in Cochabamba haben wir die Schrauben angezogen, da wir das Gefühl hatten, das Ganze sei etwas schwach konstruiert und für unsere schwere Last. (Zusatz- BenzinTank 85 lt, Ersatzreifen, Benzinkanister, Wasser-Kanister und Kiste für Esswaren, Gasflachen, etc.).

Als notwendige Reibung zwischen dem Dachträger und der Wasserrinne am Auto dienten Gummiunterlagen im Klemmmechanismus, Diese Unterlagen waren  grösstenteils nicht mehr vorhanden. Eisen auf Eisen ist natürlich keine ausreichende Haftung.

Zuerst wurde aber das Zelt aufgestellt, das Nachtessen vorbereitet und einen kräftigen Schluck Whisky zum Apèro getrunken. Dabei kommen immer die besten Ideen, wie man etwas Reparieren kann.

Die Reparatur wurde auf den Morgen verschoben, da nach dem Untergang der Sonne es schnell dunkel und kalt wurde.

 

Gesundheit

Das Team zu Hause in San Pedro fühlt sich grundsätzlich gesund. Man möchte aber nicht angeschlagen auf den Bolivien Trip gehen, deshalb will man mit Ruhe den Energiespeicher optimal anfüllen.

Das Team unterwegs war grundsätzlich gesund. Der Höhenunterschied zu San Pedro merkt man allerdings auf dem Hochplateau markant. Man muss beim Arbeiten systematisch tief Atmen.

Bei einem Mitglied war die Reaktion auf den Einsatz eines Bluthochdruck Medikament zu massiv ausgefallen. Blutdruck unter 120 führten bei kleinsten Anstrengungen zu Schwindelgefühlen.

Gesundheits-Rating:  7 von 10

Camp Koordinaten zur direkten Eingabe in Google Earth, kopieren, einfügen im Sichtfenster, Suche drücken:

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