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Summary

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Ein Bilderbuchtag

Nach dem Solar  Ascotan haben wir die Hauptstrasse verlassen und kämpften uns auf engen, holperigen und steilen Nebenstrassen in ein landschaftlich wunderschönes Gebiet durch.

Auf 4300m Höhe stellten wir in der Nähe der El Tatio Geysire unser erstes Outdoor-Camp auf. Der starke Wind und die bevorstehende kühle Nacht stellten an uns und das Material hohe Anforderungen.


Data 17.11.2017
Heutiges Ziel, Route :      Ollagüe – Geisers El Tatio

Tagesbeginn : 08:00   Gesamtfahrt, Track: 210 km
Einsatzdauer h : 07h:15m   Fahrtdauer Std: 5h:30m
Average Speed :  38 km/h   Treibstoff lt/100km:  24,0
Temperaturen °C :  min/max   01° / 20° 
Wetter :     wunderschön, Wind gegen Abend
Sunrise / Sunset :     06:40 / 19:54
Höhen Camp / Höchster Punkt   3700 müM   / 4600 müM
Koordinaten Camp:     22°19'31.07" S / 68°00'38,53“W
Ort :     Oberhalb der Geysire von  El Tatio
Crew Stimmung : von 1 - 10     

 Nächstes Ziel, Route :  San Pedro mit einem Side-trip an die bolivianische Grenze.

 Aktuelle «Live Position» und zurückgelegte Route


Reisebericht

Nachdem gestern Abend das Versenden des Berichtes mit dem Satellite am Outlook des Computers scheiterte, mussten wir eine Alternative suchen.

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Wir haben am Morgen beim Gemeindehaus des 300 Seelendorfes uns gemeldet und mit Swiss Schoggi den Zugriff zu Passwort und zum Computer des Präsidenten verschafft. Wir immer, sind die Leute hier sehr hilfsbereit.

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Um etwas Zeit zu sparen sind wir auf der Hauptstrasse und teilweise sogar auf Teerstrasse gefahren. Nachher war der Drang zu „Natur pur“ zu gross und wir wählten Nebenstrassen und Abkürzungen quer  durch den „Binätsch“ nach Süden.

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Unterwegs haben wir eine richtige  Zugskomposition in langsamer Fahrt in Richtung Ollagüe gesehen. Die Züge transportieren Zink, Zinn und Komponenten für Lithium Batterien.

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Die Landschaft wurde immer farbiger, bizarrer. Coole Aufstiege, wo primär im Untersetzungsgetriebe gefahren werden musste, brachte uns in eine abgelegene Gegend. Die Strassen wurden früher für die Exploration von möglichen Mineral- Minen gebaut.

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Es wurden grosse Anforderungen an die Aufmerksamkeit beim Fahren gestellt. Fahrfehler wären bei diesen steil abfallenden Flanken fatal gewesen, wie beim Unfall den wir gesehen haben.

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Auf 4800m haben wir das Mittagscamp aufgebaut. Die Rundsicht war einfach grandig.

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Immer wieder begleiteten uns Salzseen mit den farbigen Flächen und erloschene und leicht aktive Vulkane an der bolivianischen Grenze. „Unglaublich“ war das wohl meist gehörte Wort an diesem Tag.

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Wir sind früh in El Tatio angekommen. Die Geysire waren am „schlafen“. Sie sind nur am Morgen von 0500 – 0830 aktive. Nach einem kurzen Besuch des Infos Center haben wir uns wieder durch die offiziell „gesperrte“ Strasse etwas oberhalb der Geysire zurückgezogen und unser Camp aufgestellt. (Wir können ja nicht so gut Spanisch und die komischen roten Kegel  auf der Strasse haben wir wieder fein säuberlich hingestellt)

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Das Aufstellen des Zeltes im Wind war wie erwartet, ein nicht ganz so einfaches Unternehmen. 12 aktive Hände sind nicht unbedingt ein Garant, dass alle in die gleiche Richtung ziehen, vor allem, wenn das Team noch nicht eingespielt ist. Die lautstarken Anweisungen von Thuri verpufften im Flattergeräusch der Zeltplachen. Am besten konnte man noch einzelne Fluchwörter eruieren.

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Zusätzlich kommt dazu, dass das Zelt Material nicht „kampferprobt“ ist. Die Standard-Häringe kann man nicht gebrauchen. Zum Glück hat Marcel noch in Cochabamba 8 Winkeleisen zuschneiden lassen, welche im sandigen und steinigen Boden einigermassen einen Widerstand produzierten.

Also wurden die Autos und die grosse Steine als Anker verwendet um das Zelt zu stabilisieren. Die Idee von Wisi, die kleinen  Häringe mit grossen Steinen zu beschweren, entpuppte sich als durchwegs nützliche Verankerungen für kleine Kräfte

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Nach 1 ½ Stunden war das Zelt aufgestellt und mit Girlanden-Beleuchtung eingerichtet. Da der Eingang betreffend Wind nicht optimal lag, wurde die Gasflamme des Kochherdes immer wieder ausgeblasen. Für den Küchenchef Jörg kein einfaches Unterfangen uns eine leckeres Nachtessen zuzubereiten.

Das WC war von Marcel zwischen den Felsen so gewählt worden, dass man sich bequem bei der „Verrichtung“ mit dem Rücken am Felsen anlehnen konnte. Mit Pickel und Schaufel wurde ein Loch gegraben und mit fachen Steinen die Stehfläche gesichert. Heinz hat sogar eine Ablagefläche für die griffbereiten Feuchtetücher  gefunden.

Nach dem Nachtessen bereitet man sich auf die kalte Nacht vor. Das Pyjama wurde von Vorteil noch bei der Abendsonne angezogen und die staubigen Arbeitskleider darüber. Nach dem Nachtessen war es bereits nur noch knapp über null Grad. Das Trinkwasser bereit in der Nähe des Kopfkissens, die Stirnlampe um den Hals einsatzbereit, zusätzliche Jacken für über den Schlafsack griffbereit. „Guet Nacht“ und ohne Muntscheli beim Bettnachbar hinein in den Schlafsack. Gemütlich wie zu Hause ? Natürlich nicht, aber wer kann schon gleichzeitig beim Liegen den schönsten Sternenhimmel der Erde durch die Autofenster bewundern?

Technik

Der Benzinverbrauch in dieser Höhe ist beträchtlich.  Über Mittag lassen wir jeweils Benzin vom Zusatztank auf dem Dach in den Haupttank ab, um den Schwerpunkt zu optimieren.

Gesundheit

Alle sind gesundheitlich auf Damm. Die Höhe von 4500 M spürt man, wenn man arbeiten muss. Da ist eine richtige Atemtechnik wichtig.

Gesundheits-Rating:  7 von 10

Camp Koordinaten zur direkten Eingabe in Google Earth, kopieren, einfügen im Sichtfenster, Suche drücken:

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